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DER FLUCH wurde 1981 von Deutscher W in Leverkusen gegründet.
In den Anfängen erinnerte die Musik der Band an eine Mischung aus The Cramps, Meteors und natürlich OHL.
Denn damals war DER FLUCH mehr ein Projekt von Deutscher W, der seine Vorliebe für B-Movies und die dunklen Seiten seiner Seele mit einer neuen Band ausleben wollte. Die ersten Vinylwerke, heute gesuchte Raritäten, erlangten sofortigen Kultstatus. DER FLUCH war die erste Band, die ihre Musik mit Texten versah, die man sonst nur von den Misfits kannte. Aus seiner Vorliebe für diese Band machte Deutscher W nie ein Hehl. Dann war von DER FLUCH 13 lange Jahre nichts zu hören. Das war die Zeit, in der OHL bei Deutscher W absolute Priorität hatte. Aber diese Zeit ist spätestens seit der 1994 erschienen `Für immer´ vorbei. DER FLUCH knüpfte fast nahtlos an die Erfolge der Achtziger an. Die Musik hatte sich jedoch in dieser Zeit stark verändert. Auf den neuen Alben dominiert `Kraft´ die Musik der Gothiclegende, ohne jedoch auf leise, schaurig schöne Töne zu verzichten. Auch die Kritiken zu den Alben, `Für immer´ `Im Feuer der Liebe´ `Verlorene Seelen´ und `Sünde´ spiegeln die Inhalte der Band wieder. "... eine unheimliche Reise durch die B-Movies der Hammer Studios".
"...Texte die geschaffen sind das Böse der Stummfilme zu neuem Leben zu erwecken..."
"...eine schaurig schöne Märchenstunde, die nie enden möge..."
Und immer wenn DER FLUCH seinem Grab entsteigt, um die morschen Bretter,
die die Welt bedeuten zu besteigen, lassen sie ihre uralten, verstaubten Gruselklassiker erklingen.
Mit diesen Frühwerken, der Geschichten aus der Gruft, drehen Sie die Zeit zurück....
und die Symphonie des Grauens beginnt!
"... eine unheimliche Reise durch
die B-Movies der Hammer Studios".
"...Texte die geschaffen sind das Böse der Stummfilme
zu neuem Leben zu erwecken..." "...eine
schaurig schöne Märchenstunde, die nie enden möge..."
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"Legacy"
Der Fluch - Sünde
Wenn es in Deutschland ein Dutzend Bands gibt,
die sich das Prädikat "Kult" an die Brust heften
dürfen, dann mus DER FLUCH in jedem Fall mit ins Töpfchen.
Seit 1981 treibt die ursprünglich in Leverkusen von OHL-Sänger
Deutscher W gegründete Band bereits ihr Unwesen- allerdings
mit einer 13-jährigen Pause zwischen "Die Gesandten
des Grauens" von 1981 und dem 94´er "Für
immer" Album. Doch noch heute läuft gelegentlich
bei den "Return of the Living Dead" Parties in der
Hamburger Markthalle "Junger Werwolf" von
eben dieser Band.Zwischen allen Stühlen angesiedelt,
hat es DER FLUCH stest geschafft, seine Musik als Markenzeichen
aus Misfits-Horror-Punk, sägenden Gitarren sowie Wave-Elementen
und vor allem der einprägenden Stimme von Deutscher W
zu behalten und im Untergrund zu etablieren - dieser Weg wird
auch mit "Sünde" fortgeführt. Kleine ,
düstere Geschichten emotional und mit plakativer, viele
Schlagworte benutzender Lyrik vorgetragen, bestimmen wie immer
das Geschehen. Inspiriert werden viele der vorgetragenden
"Gruselstories" von enstsprechenden B-Movie -Motiven
wie z.B der Vermischung von Mensch und Tier á la "Die
Fliege" oder Puppen, die die Macht über ihre Puppenspieler
übernehmen und nur noch scheinbar von diesen geführt
und beherrscht werden. Doch finden sich auch viele religiöse
und historische Aspekte in den Stücken wieder. Mit "In
Odio Veritas", " Ein kalter Stein" und "Tagebuch
des Andre de Lombre" können DER FLUCH auch musikalisch
ihren Mythos aufrecht erhalten
12 Punkte
"Zillo"
Sünde
Der Sage nach trat Der Fluch um OHL-Sänger
Deutscher W. 1981 mit den Vinylwerken "Der Fluch"
und "Die Gesanten Des Grauens" aus dem Schattenreich
ans Licht der Öffentlichkeit, um zunächst als Mischung
aus The Cramps, The Meteors und OHL mit schaurig schöner
Trash-Mucke und B-Movie-inspirierter Thematik Kultstatus zu
erlangen. Danach ging`s dreizehn Jahre zurück in die
Gruft, in der die Frühwerke zu hoch gehandelten Raritäten
reiften, um seit 1994 fortan in schöner Regelmäßigkeit
alle zwei Jahre die Welt mit neuen Schauermärchen unter
dem Banner Der Fluch das Gruseln zu lehren. So steht es geschrieben,
und so soll es sein. Man schreibt das Jahr 2000 und setzt
die dunkle Tradition mit "Sünde" konsequent
und verflucht gut fort. Der Fluch des eitlen Kokettierens
mit dem Trend lastet auch auf "Sünde" nicht
auf Deutscher W., M. Calligula, Biest und Karlov, nix is`
also mit Gothic-Metal und Growls, sondern erneut läuft
ein eigenständiger, morbider Schwarz/ Weiss-Film in bester
B-Movie- Tradition im Kopfkino. Untermalt von dunklem, beseelten
Gitarrenfeuer, treibendem Bassspiel, wuchtigem Schlagwerk
und packendem deutschsprachigem Erzählgesang werden mit
jedem Abspielen die Zeiger der Zeit auf Mitternacht gerückt,
der schauernd Lauschende hypnotisiert und in längst verstrichene
Zeiten, in entrückte Sagenwelten entführt. Mitgerissen
im Strudel der Zeit, erklingt feinster Gothic-Rock, mal vital,
mal balladesk, trägt den Protagonisten in höchste
Himmelsreiche, erzählt die Geschichte des gefallenen
Engels ("In Odio Veritas") und von "Gottes
Schwert", erklingt "Die Prophezeiung", sagen
Aliens "Wir kamen in Frieden". Abstiege in die tiefen
Gründe der Angst fehlen ebenfalls nicht, wie in "Das
Tagebuch des André de Lombre", das von dem misslungenen
Experiment mit der Fliege erzählt. Und natürlich
hat Der Fluch mit "Meine Königin" auch eine
morbide Ode an die Liebe geschrieben. So sei auch du verflucht,
du sündiges Erdenkind , lausche auch du der bitter-süßen
Verlockung der "Sünde" und erfreue dich an
den einzigartigen, weil eigenständigen Klang- umd Sagen-Gruselwelten
von Der Fluch - denn die Schauermär stirbt nie!
Frank Rummeleit
"Sonic Seducer"
Der Fluch
"Sünde"
Da ist er wieder, Der Fluch. Wie schon zwei
Jahre zuvor auf "Verlorene Seelen" startet das neuste
Album mit einem Prelude, das den Weg für die Dinge ebnet,
die da kommen sollen: Kraftvoller Gothic-Rock im modernen
Gewand, Horrorfilm-Samples und all die Zutaten, die man für
schaurig-schöne Unterhaltung braucht, alles in allem
eher rockig als gothisch- hier wird hart in die Saiten gegriffen,
aber nicht ausschließlich (Höre "Begierde").
Der Fluch wurde nicht zuletzt wegen der deutschsprachigen
Texte bekannt, die durch die Erzählform eine besondere
Intensität besitzen und den Hörer zum Beichtvater
werden lassen. Direkter kann man kaum in düstere Welten
eintauchen .
Arne Kirschberger
"Aktiv Musikmagazin"
Der Fluch
Sünde
Sie haben dem Tiefgang, der den meisten Vertretern
der NDH fehlt, und die feiste Gitarren-Power, die den deutschen
Goth- Rockern abgeht. Der Fluch, ehemals nur Sideprojekt des
OHL-Sängers Deutscher W., zeigen auf ihrem fünften
Album "Sünde" reichlich die gefletschten Zähne.
Allein " In Odio Veritas" ( Im Hass liegt die Wahrheit)
ist bitterböse, beunruhigend und sarkastisch bis zum
letzten Ton.Die Melange aus Härte, Melodie und spitzen
deutschen Texten hat alles, um sowohl Freunde der düsteren
Töne als auch die knallharten Teutonen in seinen Bann
zu ziehen. Kein Spielmanns-Firlefanz, keine protzigen Muskeln
und auch kein Sex-Gehabe. Der Fluch haben eine echte Nische
gefunden, die sie mit harten Gitarren und sperrigen Keyboard-Flächen
auskleiden. Über allem stehen aber Deutscher Ws geile
Texte. Pflichtkauf!
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